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Über mich - Jasmin Berger

Updated: Feb 14, 2022

Wie bin ich zur Fotografie, speziell Familien- und Geburtsfotografie gekommen?


Seid meinem ersten Schulpraktikum im Krankenhaus Porz am Rhein https://www.khporz.de/ wusste ich, dass mich Schwangerschaften, Geburten und die Zeit als Familie faszinieren. So zog es mich nach Kiel, wo ich am Uniklinikum https://www.uksh.de/ von 2007-2010 meine Ausbildung als Hebamme absolvierte.

Eine extrem herausfordernde, lehrreiche und schöne Zeit - 500 km von meinem Kölner zuhause entfernt, mit gerade einmal 18 Jahren.

Ich hätte nicht stolzer sein können an dem Tag, an dem ich mein Staatsexamen in der Hand hielt und sofort zurück nach Köln zog, um im Kreissaal des Krankenhauses Porz am Rhein zu arbeiten.

Neben der Arbeit in meiner Praxis liebte ich vor allem die 1:1 Betreuung der Beleggeburten die ich jahrelang gemacht habe. Hier hatte ich - anders als im Schichtdienst viel Zeit für meine betreuten Frauen und Familien und ich konnte sie bei dem größten Ereignis in ihrem Leben, der Geburt begleiten.

Nachdem ich dann selbst mein erstes Kind bekommen habe, merkte ich, wie wenig man sich selbst an die Stunden der Geburt, an den ersten Blick aufs Kind, das erste Stillen und die Zeit im Wochenbett erinnern kann. Wenig Schlaf, viele Hormone und diese sich so schnell verändernde Zeit im Wochenbett lässt die Erinnerung an so bedeutende Momente schnell verblassen.

Was hat mir geholfen, dass ich mich noch heute an vieles davon zurück erinnern kann?

Natürlich die Fotos aus dieser Zeit! Fotografie war schon mein Leben lang meine Leidenschaft und so nutzte ich damals erstmals wieder meine Spiegelreflex Kamera, statt dem Handy, um unser Leben festzuhalten. Die Fotobücher in meinem Schrank holen wir immer mal wieder hervor und schauen sie uns an und ich bin sehr froh um diese Erinnerungen an die Babyzeit, die Stillzeit und vor allem schaue ich mir auch sehr gerne die Fotos von der Geburt an.

So fing ich also an, mich in der Fotografie Aus- und Fortzubilden. Ich liebe es, meine beiden Leidenschaften auf diese Weise verbinden zu können. Heute, nach meinem zweiten Kind arbeite ich fast ausschliesslich als Fotografin. Ich bin dankbar für das Vertrauen das mir die Familien entgegenbringen, mir weiterhin Einblick in ihre intimsten und privatesten Momente zu geben, und Ihnen dafür die Erinnerungen an diese Zeit in Form von authentischen emotionalen Bildern geben zu können. Dadurch das ich bei meinem Besuch fotografisch begleite, und keine gestellten Anweisungen gebe, entstehen pure Bilder mit echten Emotionen und Blicken. Vor allem bei kleinen Kindern ist es sehr wichtig, sie nicht positionieren oder führen zu wollen um ein Bild während eines Familienshootings zu bekommen, denn wie wir alle wissen, wollen unsere Kinder längst nicht das, was wir wollen ;)





Somit besteht meine hauptsächliche Arbeit darin, dokumentarisch zu fotografieren. So können die Kinder tun und lassen worauf sie Lust haben. Spielen, Plätzchen backen, oder bei einem Familienshooting Outdoor auch z.B. klettern im Wald.

Bei einem Wochenbettshooting nach der Geburt des ersten Kindes kann es durchaus sein das ich gefragt werde ob ich ein wenig Hilfe oder Anleitung geben kann. Das mache ich sehr gerne indem ich eine Anleitung zu einer natürlichen Situation gebe, wie zb das Baby zu baden. Hierbei entstehen ganz wunderbare Bilder bei einem Babyshooting, und beim anschliessenden kuscheln, Haut an Haut unter der Bettdecke gibt es weitere gefühlvolle Familienbilder.

Es erfüllt mich sehr, diese Bilder den Familien zu überbringen, und manchmal auch sehen zu können, was daraus gemacht wird. Dankeskarten, Fotoalben, oder Prints. Ich freue mich auf viele weitere Jahre in der Familienfotografie und besonders freue ich mich darauf, dich kennen zu lernen :)



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